Reine Frauensache

 

Wenn die Hormone verrückt spielen...

... führt dies zu körperlichem Unwohlsein, Migräne, Kopfschmerzen, Gereiztheit, Depressionen und Stimmungslabilität. Dazu gesellen sich oft Schilddrüsenleiden und diese gehen oft mit schweren seelischen Krisen einher. Wir wollen mit diesen Seiten ein wenig Licht ins Dunkel bringen und zur hormonellen Aufklärung beitragen. Das Hormon-Schicksal kann oft sehr dramatisch sein und Frau völlig aus der Bahn werfen. Einige Symptome möchten wir hier nun vorstellen. Man muss nicht an allen Symptomen leiden aber oft greifen diese stark ineinander, so dass man sich oft permanent in einem Ausnahmezustand befindet. Der Variationsvielfalt sine hier keine Grenzen gesetzt.

 

 

 

PMS (Prämenstruelles Syndrom)

Tritt generell 1-2 Wochen vor der Periodenblutung auf. Es gibt seltene Fälle, bei denen diese Symptome aber schon gleich nach der Periode beginnen können. Hier spricht man dann von einem generellen Progesteronmangel. In allen Fällen von PMS muss unbedingt ein Hormonstatus gemacht werden. Diesen können Sie bei uns in der Praxis abfragen.

 

 

 

Östrogendominanz (zuviel Östrogen)

Tritt meistens schon Jahre vor den sogenannten Wechseljahren auf. Da der Körper immer weniger Eisprünge produziert fehlt dem Körper somit das Ausgleichshormon Progesteron. In diesem Fall herrscht den ganzen Zyklus über eine sog. Östrogenüberlagerung bzw. Östrogendominanz.

 

 

 

Anzeichen einer Östrogendominanz:

Wassereinlagerungen, Ödeme

Geringeres sexuelles Interesse

 

Myome der Gebärmutter

 

Starker Süßigkeitenhunger

 

Schmerzhafte Schwellung der Brüste

 

PMS

Kopfschmerzen und Migräne

 

Psychische Sensibilität

 

Depressionen

Launen bis hin zu Depressionsschüben

 

 

Gewichtszunahme durch Polster an Hüften und Oberschenkeln

 

 

 

 

 

Progesteronmangel

Im Gegensatz zu verschiedenen Östrogenen gibt es im Körper nur ein einziges Progesteron. Findet kein Eisprung statt hat der weibliche Körper nicht genügend Progesteron (Gelbkörperhormon) zur Verfügung. Progesteron hat aber eine sehr wichtige Aufgabe, es hält das Östrogen in Schach und hemmt somit die Östrogendominanz.

 

 

 

Wirkung von bioidentischem Progesteron:

Herstellung des hormonellen Gleichgewichts

 

Progesteron schützt gegen die unerwünschten Östrogen-Nebenwirkungen

 

Schützt vor Zysten in der Brust

 

Hilft Fett in Energie umzuwandeln

 

Natürliche Förderung der Wasserausscheidung

 

Natürliches Mittel gegen Depression

 

Fördert die Verwertung von Schilddrüsenhormonen

 

Stoffwechselträgheit bessert sich

 

Schützt vor Gebärmutterkrebs

 

Schützt vor Brustkrebs

 

Schutz vor Osteoporose

 

Linderung bei Allergien

 

Hebt die Stimmung

 

Man fühlt sich einfach gut

 

 

 

Mögliche körperliche Symptome von Hormonkrisen: (PM= Progesteronmangel)

Migräne und Kopfschmerzen (PM)

Schilddrüsenprobleme (PM)

 

Allergien (PM)

Bindehautentzündungen

 

Lichtempfindlichkeit

Schwindelgefühle (PM)

 

Sehschwäche (PM)

Ohrensausen

 

Haarausfall (PM)

 

 

Akne, Pickel, Furunkel

Masthopathie (Schwellung der Brust) (PM)

 

Übelkeit, Brechreiz (PM)

 

Kreislaufbeschwerden aller Art (PM)

Herzrasen, Rhythmusstörungen

 

Atemnot, Kurzatmigkeit (PM)

 

 

Schwellungen der Gliedmaßen (PM)

Rasche Gewichtszunahme (PM)

 

Blähungen (PM)

Wassereinlagerungen an Hüfte, Oberschenkel, Bauch (PM)

 

Zwischenblutungen (PM)

 

 

 

PM= bedeutet das die Symptome verstärkt auftreten unter Progesteronmangel. Diese Symptome können aber auch mit anderen Hormonkrisen zusammenhängen. Deshalb immer Blutuntersuchung und keine Selbstdiagnose stellen.

 

 

 

Mögliche psychische Symptome von Hormonkrisen:


Depressionen

 

Konzentrationsstörungen, uneffektive Arbeitsweise

Nervosität und Unruhe

 

Schlaflosigkeit

 

Phobien, spezifische Ängste vor Tieren, Umgebung, Enge usw.

Angstzustände, Angstattacken

 

 

Vergesslichkeit, Gedächtnisschwäche, Verdacht auf Alzheimer oder Demenz

 

Schussligkeit, Tollpatschigkeit
Mattscheibe, lange Leitung, Brett vorm Kopf

 

Unentschlossenheit

 

Mangelhafte Entscheidungs- und Urteilsfähigkeit

 

Verwirrung und Orientierungsprobleme

 

Neigung zu Tränenausbrüchen u. Weinkrämpfen (ohne Grund)

 

Extreme Launen

 

Wutausbrüche, unverhofftes Schreien, verbale Gewalt
Eifersucht, Misstrauen

 

Aggressionen (bis hin zur extremen Gewaltbereitschaft)