Hashimoto Thyreoiditis


Was unwissenheit aus einem Menschen mit Hashimoto und Vitalstoffmangel machen kann - siehe Bild links

Aus diesem Grund habe ich mich verpflichtet jeden zu Informieren, damit er nicht dasselbe Leid wie ich durchlaufen muss.

(Bild links Dezember 2013 - Bild rechts Oktober 2015)

Bild links: Was unwissenheit, ein falsches Schilddrüsenmedikament und zu hohe Dosierung aus einem Menschne machen kann  |   Bild rechts: (2 Jahre danach) Vitalstoffmangel aufgefüllt, Hashimoto gut eingestellt und BHT/Vitalstoff-Beraterin
Bild links: Was unwissenheit, ein falsches Schilddrüsenmedikament und zu hohe Dosierung aus einem Menschne machen kann | Bild rechts: (2 Jahre danach) Vitalstoffmangel aufgefüllt, Hashimoto gut eingestellt und BHT/Vitalstoff-Beraterin

Hashimotothyreoiditis – chronische autoimmuneThyreoiditis

 


Was ist Hashimoto (Hashi) ?

 

Die chronische, autoimmune Thyreoiditis ist die häufigste Autoimmunerkrankung der Schilddrüse, etwa 1 Millionen Menschen sind betroffen. Die Dunkelzimmer ist vermutlich hoch. Am häufigsten bricht sie zwischen dem 35 und 45. Lebensjahr aus, bei Frauen 10x häufiger, als bei Männern. Dem voran geht eine nicht oder nicht genügend behandelte Schilddrüsen-Unterfunktion! Aus diesem Grunde: Bitte immer Deine Schilddrüsen-Medikamente (die übrigens Bioidentisch sind) gleich nach dem Aufstehen einnehmen und 30 Minuten nur Wasser trinken. Dann kannst Du alles essen und trinken. Es gibt so viele Menschen, die ihre Hormone mal nehmen, mal nicht....und aus unwissenheit passiert Dir dann der komplette körperliche zusmamenbruch  - wie es mir (Siehe Bild oben links) passiert ist!

 

Bei Hashimoto handelt sich ursprünglich um einen Defekt des Immunsystems, mit Auswirkungen auf die Schilddrüse, der durch einen langsamen, schmerzlosen Verlauf ohne Spontanheilung ( wie z.B. bei Morbus Basedow möglich) charakterisiert ist. Diese Krankheit wurde nach dem japanischen Arzt Hakaru Hashimoto (1881-1934) benannt, der sie 1912 als erster beschrieb.

 

Es kommt infolge eines fehlgeleiteten Immunsystems (ähnlich einer Allergie) zur chronischen Entzündung und so über Jahre hinweg zur starken Veränderung der Schilddrüse. Im Ultraschall sind überwiegend echoarme Gebiete erkannbar, die keine Hormone mehr produzieren können. Die Folge: eine Unterversorgung mit den lebenswichtigen Schilddrüsenhormonen.

Die Drüse wird schließlich immer kleiner und ist irgendwann nicht mehr da. Dieser Prozess dauert Jahre und wird von immer stärker werdenden Symptomen begleitet.

 

Vom Immunsystem werden werden fälschlicherweise Antikörper ( TPO) gegen spezifische Zellen der Schilddrüse gebildet. Von der Erkrankung sind bevorzugt Frauen (im Verhältnis von 5-8 zu 1 gegenüberMännern) zwischen dem 40. und 50. Lebensjahr betroffen.

 

 

 

Verschiedene Formen:

 

- die atrophische Form, bei der die Schilddrüse immer kleiner wird (häufiger)

- die hypertrophe Form, bei der es zu einer Größenzunahme der Schilddrüse (Struma) kommt.

 

Beide Formen unterscheiden sich nicht wesentlich in der Symptomatik, Diagnostik,Therapie und Prognose. Zu Beginn der Erkrankung kann es zu einerSchilddrüsenüberfunktion kommen (Leck-Hyperthyreose, bis zur Hashitoxikose),bedingt durch die chronische Entzündung und Zerstörung des Schilddrüsengewebes.Auf Dauer führen beide Formen zu einer Schilddrüsenunterfunktion.Ebenso wie beim Morbus Basedow sind auch bei der Hashimoto Thyreoiditis diegenauen Wirkmechanismen /Gründe, welche zum Ausbruch der Erkrankung führen, nochungeklärt. Ebenso der Immunprozess.

 

 

Neben einer genetischen Vorbelastung gelten z.B. Stress, Virusinfektionen,hormonelle Umstellungen, (z.b. auch nach Entbindungen) Erkrankung der Nebennierenrinde, Lebenskrisen und verschiedenste Umweltfaktoren als mögliche Auslöser. Außerdem wird diskutiert, dass die Erkrankung durch hohe Joddosen ausgelöst werden kann.

 

In 25 % der Fälle ist die Erkrankung mit anderen Autoimmunerkrankungen assoziiert. (z.B Rheuma, Morbus Baseow, Diabetes, MS)

 

Die Diagnose erfolgt u. a. durch eine Blutuntersuchung.(TSH ist typischerweise erhöht, fT3, fT4 erniedrigt, und Antikörper sind idealerweise positiv) wobei diese Werte zu Beginn der Erkankung noch in der Norm liegen können, obwohl der Patient schon über Beschwerden klagt . Dies ist der Hauptgrund für die meist sehr späte Diagnosestellung.

 

Bei etwa 70-90 % der Patienten mit Hashimoto-Thyreoiditis können Auto-Antikörper gegen die Thyreoperoxidase (TPO-AK) nachgewiesen werden. Antikörper gegen Thyreoglobulin (Tg-AK) kann die Diagnose bei denjenigen Patienten sichern, die TPO-Antikörper negativ sind. Es gibt aber auch Fälle, in denen beide genannten Antikörper nicht erhöht sind.

 

In der bildgebenden Diagnostik zeigt der Ultraschall meist ein homogenes, echoarmes Muster der oft zu kleinen Schilddrüse auf. Dies ist typisch fürdie atrophische Verlaufsform und weist auf den fortscheitenden entzündlichen Zerstörungsprozess hin. Diese Form ist hierzulande weitaus häufiger anzutreffen, als die hypertrophe Form, welche mit Kropfbildung (Struma) einhergeht.

 

Im Szintigram erkennt man die verminderte Radionuklidaufnahme der Schilddrüse. Diese Untersuchung bringt oft zu Beginn der Erkrankung Klarheit in der Unterscheidung zwischen Morbus Basedow oder Hashimoto-Thyreoidits.

 

 

Wie macht sich das bei mir bemerkbar?

 

Die Krankheit verläuft sehr unterschiedlich. Oft entwickelt sie sich schleichend mit uncharakteristischen Beschwerden. Vom Beginn der Krankheitserscheinungen bis zum Erkennen der Krankheit vergehen oft Jahre. Bei der Hashimoto Thyreoiditis kann es zu Beginn durch die chronische Entzündung zu einer vermehrten Ausschüttung von Schilddrüsenhormonen kommen. In dieser Zeit zeigt der Patient Symptome eine Überfunktion und die Erkrankung ist von einer echten Überfunktion schwer abzugrenzen.

 

Im fortlaufenden Krankheitsprozess wird immer mehr Schilddrüsengewebe zerstört und langsam aber sicher schleichen sich die Symptome einer Schilddrüsenunterfunktion ein, welche immer manifester werden. Die Symptome der Unterversorgung mit Schilddrüsenhormonen (Hypothyreose) betreffen den gesamten Organismus. Der innere und äußere Lebensrhythmus verlangsamt sich. Es kommt zu Leistungs-und Konzentrationsschwäche, Gewichtszunahme, Appetitminderung, Müdigkeit, Vergesslichkeit, Desinteresse, depressiver Verstimmung, bishin zu starker Depression, gesteigerter Kälteempfindlichkeit und Verstopfung, Haarausfall. Die Patienten sind motivations- und antriebslos, teilweise auch verwirrt, ängstlich, klagen auch über Panikatattacken. .

 

Schwellungen der Haut durch Wassereinlagerungen (Ödeme) finden sich besonders an den Lidern (schauen Sie sich dazu gerne nochmals das Foto von mir oben links an), im Gesicht und den Extremitäten. Die Patienten klagen über eine tiefe, heisereStimme (Stimmbandödem), einen Kloß im Hals, ein Druckgefühl oder Brennen am oder im Hals.

 

Auch Schluckbeschwerden und das Gefühl die Nahrung nicht herunterschlucken zukönnen begleiten die Patienten. Zeitweise ist der Druck am Hals so stark wie ein Strangulationsgefühl. Es kommt zu häufigen Räuspern und Hüsteln.

 

Die Haut kann trocken und rissigsein, oft verbunden mit Juckreiz. Auch die Schleimhäute sind betroffen und zeigen Zeichen von Trockenheit. Das Haar wird dünner und ist struppig. Es kommt zu Muskelschwäche bis hin zu Muskelverhärtungen.Das Herz schlägt langsamer. Durch erhöhte Cholesterinwerte tritt eine Früharteriosklerose auf. Bei Frauen kann es zu Zyklusstörungen, verringerter Libido, männlichem Haarwuchskommen. Der Krankheitsverlauf ist sehr unterschiedlich, würde aber unbehandelt schwerste Folgen haben. Unterfunktionssymptome können bereits bei noch als "normal" geltendenBlutwerten auftreten.

 

Blutwerte:

 

Der individuelle Wertespielraum ist hier in der Regel viel kleiner als das vorgegebene Referenzwertspektrum. So können Veränderungen der individuellen Werte -auch wenn sie noch im Referenzbereich liegen- bereits eine Minderung der Lebensqualität nach sich ziehen. In extremen Fällen kann es zur Hashimoto-Enzephalopathie kommen. Diese geht mit Symptomen wie epileptischen Anfällen, psychiatrischen Symptomen undHalluzinationen einher.

 

Schulmedizinische Therapie : Die Krankheit gilt in der Schulmedizin zum gegenwärtigen Zeitpunkt als nicht heilbar. Auch die Ursache (im Immunsystem) kann z.Zt. nicht behandelt werden, sondern nur die Schilddrüse selbst.

 

Die Therapie erfolgt durch einschleichenden Hormonersatz , welche die Schilddrüse nicht mehr selbst bilden kann. Die Schilddrüsenhormone T3 und T4 werden dabei nach individuellem Bedarf ergänzt. Dazu stehen verschiedene Einzel- wie auch Kombipräparate zur Verfügung. Meistens reicht es aus, das Präparat mit dem Wirkstoff Levothyroxin (T4) einzunehmen, 1X am Tag, das ähnlich, wie ein Depot-Präparat wirkt. ( T4 wird im Körper zum wirksamen T3 umgewandelt) Es gibt Patienten, die mit einem T3-Präparat bei Bedarf ergänzen. Eine alleinige Gabe von T3 ist nicht sinnvoll und kann sogar lebensbedrohlich sein.

 

Die frühzeitige Behandlung mit Schilddrüsenhormonen wirkt sich günstig auf den Krankheitsverlauf aus. Je länger eine Unterfunktion unbemerkt und unbehandelt andauert und je schwerer sie ist, umso langwieriger ist es in der Regel, einen befriedigenden Hormonstatus und individuelles Wohlbefinden zu erreichen.

 

Jod (Jodsalz, Seefisch, jodhaltige Medikamente, Lebensmittel mit jodiertem Speisesalz) sollten gemieden werden, da Jod die Symptome verschlimmert. Ebenso Milch, Soja und Gluten (Der Klebereiweiß im Gluten hat Mikroskopisch gesehen dieselbe Stuktur wie Schilddrüsengewebe!!!!)

 

Nach neueren Studien haben Selen und Zink einen positiven Effekt. Bei Eisenmangel ist es notwendig , auch Eisen von außen zu ergänzen (Ferritrin-Wert im Blut messen lassen, das ist der Eisenspeicher). Das wichtigste jedoch überhaupt ist ein guter Vitamin D Spiegel.

 

Patienten mit Hashimoto müssen oft viel Geduld aufbringen bis zur Diagnosestellung und auch weiterhin während der Einstellung mit den Hormontabletten, die weitaus schwieriger ist, als z.b bei Diabetikern.

TIPP: Informiert Euch selbst, und gebt nicht die Verantwortung für Euch an der Praxistür ab. Ein großteil der Schulmediziner weiß nicht wirklich über "Hashi" bescheid. Auch sogenannte "Spezialisten" wissen oftmals nicht Bescheid.  Lasst Euch auf keinen Fall einreden, ihr seid psychisch krank, solange Euer TSH, Ft3 und Ft4 nicht in absoluter Balance ist. Esst niemals Jod und bitte, bitte vertraut Eurer Intuition und lasst Euren TSH, Vitamin D Spiegel und Eure Sexualhormone regelmäßig testen. (Quelle: Schilddrüse in Balance von Amelie Hainel, Mainz, Superhormon Vitamin D, eigenes Leid und Erahrungen)

Quellenangaben können direkt per mail angefordert werden