Ziele und Inhalte der Weiterbildung

zum Systemischen Kunst- und Kreativ-Coach

 

 


Voraussetzungen:
Die TeilnehmerInnen sollen eine einschlägige Berufsausbildung abgeschlossen haben und mit Beginn der Weiterbildung etwa zwei Jahre Berufserfahrung mitbringen. Die Weiterbildung zum Kunst- und Kreativ-Coach setzt künstlerische Erfahrung und Interesse am Selbsterfahrungsprozess voraus. Nachgewiesene eigene künstlerische Erfahrung und persönliches Vorgespräch mit unserer Studienberatung dienen zur Abklärung, ob diese Weiterbildung sinnvoll für Sie ist.

Ziele und Inhalte:
Anleitung zur selbständigen Durchführung von kunsttherapeutischen Prozessen auf Basis der klient-zentrierten und anthrophosophischen Kunsttherapie, integralen Traumatherapie und lösungsorientiertem Profil-Coaching. Die Weiterbildung beinhaltet sowohl einzelgestalterische wie auch gruppengestalterische Arbeitsweisen als Kunst- und Kreativ-Coach. Auch die kunsttherapeutische Arbeit mit Kindern und Jugendlichen wird vorgestellt.

• Grundlagen der Kunsttherapie -
• Methodenlehre klient-zentriert und anthrophosophisch

• Der dreigliedrige Mensch
• Gesprächsführung als Kunst- und Kreativ-Coach
• Krankheitsbilder
• Therapeutisches Malen/Maltherapie/Zeichnen
• Farbenlehre/-psychologie

• Wahrnehmung/Sinnesübungen
• Therapeutisches Malen in der Gruppe

• Lösungsorientiertes Malen

• Plastisch-therapeutisches gestalten/Modellieren
• Märchenarbeit
• Traum- und Symbolarbeit
• Therapeutische Techniken: Materiallehre und Übungen in der Malerei
• Kunsttherapeutische Anamnese und Diagnose
• Rechtliche Hintergründe
• Der kunsttherapeutische Prozess: Therapieplanung
• Einzelarbeit
• Arbeit in der Gruppe
• Therapeutische Haltungen
• Widerstand
• Übertragung
• Umgang mit Nähe und Distanz
• Psychohygiene
• Kunsttherapie und Umgang mit Spiritualität
• Stabilisierungsübungen aus der integralen Traumatherapie
• Bindungsformen
• Spiegelneuronen
• Praxisfeld Malerei (wird immer wieder aufgegriffen)
• Praxisfeld Plastik (wird immer wieder aufgegriffen)
• Gesprächsführung

• Lasterkatalog
• Notfälle und Krisenintervention
• Sicherheit schaffen, Aufbau an Ressourcen
• Stabilität aufbauen, Umgang mit Intrusionen und Übererregung
• Eigene Prozesse des Choaches und Umgang mit den eigenen Grenzen
• Themen- und teilnehmerzentrierte Stundengestaltung
• Praxistraining, Supervision und Selbsterfahrung